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Aber Hallo ...

wusstet Ihr daß,

die Fischerei und im Speziellen der Störfang unterlagen den sogenannten Regalien. Die Regalien bezeichneten das Fischereirecht der Könige in den Strömen. Henry der 2 bezeichnete den Stör als „königlichen Fisch“ und ordnete im gleichen Zuge an, dass alle Störe ausschließlich an seine „königlichen Küchen“ geliefert werden.

 


Schon aus logistischen Gründen diente die Fischerei und damit auch der Störfang hauptsächlich der Versorgung der unmittelbar angrenzenden Landbevölkerung.  Viel zitiert in diesem Zusammenhang die Gesindeordnung  der Mägde, die sich vertraglich zusichern ließen, nicht öfter als ein mal die Woche Störfleisch oder Lachs zu essen.
Für den Tierhändler Carl Hagenbeck stellte der Handel mit Elbstör die wirtschaftliche Grundlage zur Errichtung des noch heute existierenden Hamburger Tierparks dar. Dabei wurde vorrangig das Störfleisch verwertet- nicht der Kaviar. Der Hauptgrund ist vor allem in der mangelnden Erfahrung der deutschen Fischer bei der Kaviargewinnung zu sehen. So wurde der Kaviar direkt an der freien Luft gewonnen und schlichtweg in (noch nicht einmal abgekochte) Gläser abgefüllt. Der Kaviar wurde hierbei oft versalzen, da eine höhere Dosierung auch eine längere Haltbarkeit verspricht. Erst im Laufe der Jahre verbesserten sich die Methoden der Kaviargewinnung.

 

gefunden hier ...   TBI